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Alltag mit Hund - Die Macht unserer Worte 3- der Ton macht die Musik

vor 6 Tagen
2 Min. Lesezeit

Der Ton macht die Musik*

  • Wortwahl, Tonfall und Körpersprache sind untrennbar miteinander verbunden

  • Die Entscheidung, ob man etwas als KOMMANDO oder SIGNAL gibt, wirkt direkt darauf, wie wir sprechen und wie wir uns bewegen.

Tonfall und Körpersprache Mensch

  • positive Sprache=positive Stimme=positive Körpersprache

Die Wortwahl wirkt wie ein mentales Startsignal für unseren gesamten Ausdruck.

  • positive Worte wie zum Beispiel “ Komm mal mit“ statt, „Hier her, sofort!“ aktivieren-

  • eher freundliche Tonlagen beim Menschen

  • führen zu entspannter, offener Körperhaltung

  • der Hund fühlt sich sicherer und kooperationsbereiter

 

  • negative, druckvolle Worte wie zum Beispiel „Nein!“, „Lass das jetzt!“ –

  • spannen die Stimme des Menschen an

  • Körpermuskulatur wirkt angespannt

  • Hunde lesen diese Spannung oft als Warnung oder gar Drohung

  • daraus folgt Verunsicherung oder eine Stressreaktion

Beispiel Kommando

  • innere Haltung= ich fordere das du gehorchst

  • Tonfall= oft lauter, härter, abgehackter

  • Körpersprache= frontal, eventuell vorgebeugt, Druck erzeugend, oft mit fixierendem, strengen Blick

  • Wirkung auf den Hund= kann Stress, Unsicherheit, Angst auslösen

Beispiel Signal

  • Innere Haltung= ich zeige dir, was ich möchte

  • Tonfall= ruhiger, weicher, fließender

  • Körpersprache= offen, einladend, eher seitlich lockerer Blick

  • Wirkung auf den Hund= fördert Entspannung, Lernbereitschaft, Kooperation

Neurowissenschaftlicher Hintergrund

  • Tonfall und Körpersprache wirken direkter auf den Hund als unsere eigentlichen Worte

  • Hunde sind Meister im Lesen nonverbaler Signale

  • klingt unsere Sprache freundlich werden bei Hund und Mensch Bindungshormone wie Oxytocin ausgeschüttet

  • harte Töne oder drohende Körpersprache lässt den Cortisolspiegel im Hund steigen

  • das wiederum mindert nicht nur das Wohlbefinden sondern

  • vor allem auch die Lernfähigkeit

Fazit

  • Positive Sprache formt automatisch unseren Tonfall und unsere Körpersprache und genau das entscheidet, wie der Hund unser Signal emotional abspeichert!

  • Wer also „Signal“ statt „Kommando“ denkt, verändert sich oft unbewusst und zwar ins Positive!

Setzt eure Sprache doch mal bewusst POSITIV ein und schaut auf eure Veränderungen und die Wirkung auf das Gegenüber- Mensch oder Tier.

Nette Worte, eine freundliche Stimme und ein ehrliches Lächeln sind nicht nur im Hundetraining der Schlüssel zu einem besseren Verständnis. Sie öffnen auch bei uns Menschen Türen, Herzen  und Ohren.

 

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